Selbst erfolgreiche Akademikerinnen empfinden oft großen gesellschaftlichen Druck, sich mit der Familiengründung aus dem Beruf zurückzuziehen. Akzeptiert ist oft allenfalls eine Teilzeittätigkeit, die dann jedoch das Ende der Karriere bedeutet. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen ihrer Qualifikation entsprechend ebenso ambitioniert ihren beruflichen Zielen nachgehen können wie Männer.

Beim ersten IOD Award hat mich besonders der Austausch in der Jury bereichert, der mich sicher auch in diesem Jahr wieder meinen Horizont erweitern lässt und mir wieder einmal die Möglichkeit bietet, ganz spannende Persönlichkeiten kennen zu lernen. Zudem wie viele Menschen so unfassbar gute Ideen haben und ihr ganzes Herz einbringen, um die Welt ein Stück besser zu machen.

Die Einführung der Frauenquote und deren nunmehr geplante Ausweitung hat uns in punkto Diversity schon einen großen Schritt weitergebracht. Aber wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen und hinmüssen, um in Deutschland mit einer ausgewogenen und gesellschaftlich akzeptierten Gleichberechtigung unser volles wirtschaftliches Potential nutzen zu können. Selbstverpflichtung und ernstgemeinte Initiative von Unternehmen, alte Strukturen aufzubrechen, neue Arbeitsmodelle zu akzeptieren und echte Diversity zu wagen, ist daher aus unserer Sicht ein essentieller und unvermeidbarer Schritt.

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