Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist eins der größten Hindernisse für nachhaltige Entwicklung und ökonomisches Wachstum. Denn Diversität ist in der Wirtschaft der Schlüssel zum Erfolg. Studien beweisen, dass gemischte Teams besser performen. Das gilt branchenübergreifend, also auch im Startup-Ökosystem. Wenn mehr Frauen ihr Wissen weitergeben, Impact-Investments vornehmen und innovative Geschäftsmodelle fördern, können sie so direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Zukunft nehmen.

Ziel ist, den geringen Anteil von Investorinnen (ca. 8 %) erhöhen, um Einfluss auf die Wirtschaft zu nehmen und den Anteil von Gründerinnen (16%) zu steigern. Denn wer jetzt in Gründerinnen investiert, sorgt mit deren Erfolg auch langfristig für einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen.

Die Quote für Aufsichtsräte und Vorstände in allen Dax-Konzernen, offizielle Selbstverpflichtung von Unternehmen für einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in Führungspositionen und ebenso viele Frauen in Venture Capital Institutionen, die über die Vergabe von Kapital für GründerInnen entscheiden.

Der IoD schafft mehr Sichtbarkeit für das wichtige Thema Diversität und für Vorbilder. Diese müssen für ihren Mut belohnt werden, weil sie sich oft noch gegen viele Widerstände durchsetzen.

In einem Forschungsprojekt mit der IUBH haben wir die Wünsche von Frauen abgefragt und bieten nun gezielte Services an: In monatlichen Digital-Events referieren Experten zu Investment-Prozessen und tauschen sich erfahrene Investorinnen mit Einsteigerinnen aus. Außerdem organisiert das FIN reine Female Meetups, bei denen Gründerinnen gezielt vor Frauen pitchen. Und die Mitglieder werden über Social Media sichtbar gemacht als Role Models, die das Bewusstsein für wirtschaftliche Mitsprache erhöhen.

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